Industriekauffrau / Industriekaufmann

Als Industriekauffrau / Industriekaufmann kann dein Schreibtisch in den kaufmännischen Bereichen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche stehen. Du kannst also in den verschiedensten Bereichen und Branchen arbeiten. Diese dreijährige Ausbildung hat vielseitige Aufgabenbereiche die mitunter gut bezahlt wird und exzellente Karrierebedingungen bietet.

Was macht ein Industriekaufmann?

Stell dir vor, du hättest eine eigene Firma. Du müsstest dich um die Verwaltung und Steuerung der Betriebsabläufe kümmern, Termine machen, dein Personal einteilen und natürlich auch dafür sorgen, dass die Qualität in allem stimmt. Unter anderem beschäftigst du dich mit folgenden Dingen:

Materialwirtschaft

Vertrieb und Marketing

Personalwesen

Finanz- und Rechnungswesen

Kurz gesagt: Industriekaufleute sind in verschiedensten Branchen tätig und übernehmen dort kaufmännische und betriebswirtschaftliche Aufgabenbereiche aller Art.

Inhaltsverzeichnis
    31. Januar 2023
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    Wie läuft die Ausbildung zur Industriekauffrau / zum Industriekaufmann ab?

    Industriekauffrau beziehungsweise Industriekaufmann  ist ein klassischer Ausbildungsberuf. Die duale Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und wird von Unternehmen aus den verschiedensten Branchen angeboten. Theoretisch kannst du Industriekaufmann mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Abschluss werden. Praktisch erwarten die meisten Unternehmen aber mindestens die Mittlere Reife oder sogar das (Fach-)Abitur. Du kannst dich aber auch mit einem Hauptschulabschluss bewerben.

    Voraussetzungen

    In den folgenden Schulfächern sollten du gute Kenntnisse für die Ausbildung zur Industriekauffrau mitbringen:

    • Mathematik
    • Deutsch
    • Englisch

    Mathekenntnisse helfen dir vor allem bei den Aufgaben im Finanz- und Rechnungswesen sowie in der Materialwirtschaft. Vor allem in der Kommunikation mit Geschäftspartnern aber auch mit allen Mitarbeitern wird Wert auf eine gute Ausdrucksweise und eine korrekte Rechtschreibung gelegt. Häufig sind die Geschäftsbeziehungen auch international. So kann es vorkommen, dass du auch mal ein Telefonat auf Englisch führen oder eine englische E-Mail versenden musst.

    Natürlich kannst du dich trotzdem für einen Ausbildungsplatz bewerben, auch wenn du nicht so gute Noten in diesen Fächern hast. Ist dies der Fall, kannst du vor allem damit punkten analytisch denken zu können und wissbegierig zu sein.

    Generell sollten dich kaufmännische Vorgänge genauso interessieren wie das aktuelle Wirtschaftsgeschehen, und auch die moderne Kommunikationstechnik sollte dir nicht fremd sein. Das gilt besonders für das Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel sowie das Textverarbeitungsprogramm Microsoft Word. All dies wird dir helfen, Daten zu verwalten, Zahlen zu prüfen und Vorgänge zu kontrollieren.

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    Weiterbildungsmöglichkeiten

    Nach dem Abschluss deiner Ausbildung zum Industriekaufmann hast du viele Möglichkeiten, deine Karriere voranzutreiben. Neben klassischen Weiterbildungen wie zum Beispiel den Betriebswirt hast du auch die Möglichkeit, noch ein Studium, z. B. das der Wirtschaftswissenschaften, zu absolvieren. Mit jeder Fort- oder Weiterbildung steigen deine Aufstiegschancen.

    Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt

    Hast du neben deinem erfolgreichen Ausbildungsabschluss bereits 12 Monate Berufserfahrung gesammelt, kannst du an der Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt teilnehmen. Sie dauert in Vollzeit 2 Jahre und in Teilzeit 4 Jahre und findet an Fachakademien oder Fachschulen für Wirtschaft statt. Der Abschluss ebnet dir den Weg zu Führungspositionen.

    Aufstiegsweiterbildung zum Fachkaufmann IHK

    Diese Weiterbildung kannst du mit verschiedenen Schwerpunkten wie beispielsweise Büromanagement, Marketing, Personal oder Organisation absolvieren. Sie dauert je nachdem, ob sie in Voll- oder Teilzeit absolviert wird, 3 bis 4 Jahre. Auch sie ebnet den Weg zu Fach- und Führungspositionen. Die Abschlussprüfungen sind einheitlich geregelt.

    Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter

    Auch diese Weiterbildung wird sowohl in Voll- als auch in Teilzeit angeboten. Sie dauert zwischen 3 Monaten und 2 Jahren. Neben deinem Ausbildungsabschluss benötigst du zur Zulassung mindestens drei Jahre Berufserfahrung. Als Bilanzbuchhalter bist du auf den Bereich Finanz- und Rechnungswesen spezialisiert.

    Hochschulstudium der Wirtschaftswissenschaften

    Neben einer Weiterbildung hast du auch die Möglichkeit, dich an einer Universität einzuschreiben und beispielsweise am Studiengang Wirtschaftswissenschaften teilzunehmen.

     

    Kaufmännische Abteilung

    Ansprechpartner

    Ansprechpartnerin für diesen Beruf

    Anastasia Petrow

    Tel.: 07961 872-6600

    Fax: 07961 872-6590

    anastasia.petrow@techma-ellwangen.de

    Sekretariat

    Petra Fischer

    Tel.: 07961 872-6600

    Fax: 07961 872-6590

    info@techma-ellwangen.de

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